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Das Glück in uns

Das Glück ist schon da, es ist in uns, wir haben es nur vergessen und brauchen uns lediglich daran zu erinnern.

(Sokrates)

Dieses Glück in uns, von dem der Philosoph Sokrates bereits vor über zweitausend Jahren sprach, wünsche ich uns allen für das neue Jahr 2012: dass wir uns daran erinnern, es erkennen können, wenn wir es sehen und dass wir es uns bewahren.

Denn dieses Glück ist unabhängig von äußeren Umständen und Ereignissen. Unabhängig von Wirtschaftskrisen, Aktienkursen und persönlichen Niederlagen. Nicht das, was wir materiell besitzen – oder auch nicht besitzen -, ist im Leben wirklich wichtig, sondern das, was wir sind.

Unser menschliches Sein ist um ein Vielfaches wertvoller als unser materielles Haben, und es ist unvergänglich. Das, was wir sind, kann uns niemand nehmen. Es ist unser größter Schatz, der sich von Jahr zu Jahr vermehrt.

Unsere Gedanken, unsere Worte und unsere Handlungen sind es, mit denen wir sowohl unser Leben als auch das anderer Menschen bereichern können. Mit dem, was wir denken, sagen und tun, können wir uns und anderen ein Stück vom »Himmel auf Erden« bescheren – und dies nicht nur an Weihnachten :-) .

Was immer uns das Jahr 2012 bringen wird – wir können es zu einem Glücksjahr machen: mit zuversichtlichen Gedanken, mit wertschätzenden Worten und mit menschlichen Handlungen.

Es liegt an uns – und in uns.

Ich wünsche allen frohe Weihnachten und  für das neue Jahr mindestens 365 Erinnerungen an das Glück,

Monika Thiel

Frühlingsspaziergang

“Vom Eise befreit sind Strom und Bäche

durch des Frühlings holden, belebenden Blick,

im Tale grünet Hoffnungsglück…

Zufrieden jauchzet groß und klein:

Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

(Auszug aus: Der Osterspaziergang, Johann Wolfgang v. Goethe, Faust 1)

Der Frühling ist die Jahreszeit, in der die Natur uns zeigt, was es bedeutet, neu zu beginnen. Die Kraft, mit der dies geschieht, ist erstaunlich. Überall macht sich Lebendigkeit bemerkbar, und aus kleinen Knospen wachsen grüne Blätter und bunte Blumen.

Jedes Jahr aufs Neue fasziniert mich dieses Wachstum. Obwohl es einerseits ganz natürlich ist, empfinde ich es immer wieder als ermutigend. Ermutigend und vorbildhaft dafür, dass auch wir Menschen – als Teil der Natur – neu anfangen können. Egal, wie eisig die vorherige Winterszeit war und wie lange sie gedauert hat: nach ihr kommt eine Zeit, in der etwas Neues beginnt. Möge es ein guter Aufbruch sein – für das, was es ist.

Viel Vergnügen beim Frühlingsspaziergang – und sehr viel Hoffnungsglück – wünsche ich allen.

Alles wahrhaft Große vollzieht sich durch langsames, unmerkliches Wachsen. (Seneca)

Neu beginnen. Aufbrechen zu neuen Ufern. Einen Neustart wagen. Irgendwann im Leben ist es an der Zeit, diesen Schritt zu gehen. Sei es, weil äußere Veränderungen ihn notwendig machen oder auch, weil man selbst etwas Neues gestalten möchte. Große Hoffnungen, aber auch große Ängste, können solch einen Neustart begleiten. Was wird kommen, wenn man Altes hinter sich lässt? Niemand weiß es im Voraus. Doch vielleicht ist gerade dieser Aufbruch ins Ungewisse ein Neustart ins Glück.

Wenige Wochen bevor ich mein Studium beendet habe (lange ist es her), brachte ich ausgeliehene Bücher zurück in die Uni-Bibliothek. Es war an einem Sonntag, und kurz zuvor hatte es geregnet. Als ich aus der Uni wieder herauskam, schien die Sonne, und am Himmel war ein Regenbogen zu sehen. Bis heute erinnere ich mich daran, was ich in diesem Moment dachte: Die ganze Welt steht mir offen.

Die bleibende Erinnerung an diesen Moment ist jedoch nicht nur dieser Gedanke von damals. Es ist vor allem das Gefühl, welches dieser Gedanke in mir ausgelöst hat. Freude war es. Ich fühlte mich mutig, stark und voller Tatendrang darauf, mir die Welt zu erobern. Viele Jahre sind seitdem vergangen. Und heute? Habe ich immer noch das Gefühl, die ganze Welt steht mir offen?

Ja, die Welt

steht mir offen. So empfinde ich es auch heute noch. Nach wie vor bin ich überzeugt davon, neu beginnen zu können, wenn es notwendig ist oder ich es selbst möchte. Inzwischen weiß ich jedoch auch, dass ein neuer Anfang Zeit benötigt. Er muss reifen und wachsen, um den bloßen Wunsch  nach etwas Neuem – oder die Notwendigkeit zu einem Neuanfang – zu überdauern.

So, wie auch im Frühling nicht über Nacht alles wächst und blüht, kann auch ein Mensch nicht von einem zum nächsten Moment sein altes Leben über Bord werfen und ein neues beginnen. Wir wünschen uns das zwar oft und möchten am liebsten von jetzt auf gleich alles verändern. Doch bringt Geschwindikgeit immer auch tatsächliches, nachhaltiges Wachstum?

Ein Aufbruch

zum Neustart ist kein Wettrennen gegen die Zeit. Das habe ich selbst erfahren und auch bei anderen Menschen immer wieder miterlebt. Nicht der Schnellste kommt am besten voran, sondern der, der sich Zeit lässt.  So paradox es klingen mag: ein Neustart beginnt meist nicht im Laufschritt, sondern eher unmerklich. Zunächst mit einem Gedanken an das, was noch sein könnte. Oder mit einem Wunsch, etwas in seinem Leben zu verändern, was nicht mehr zu einem passt. Manchmal ist es auch eher eine Sehnsucht nach etwas, das sich noch nicht genau beschreiben lässt.

Oft folgt vor dem Aufbruch eine Phase aus Vorfreude, Angst und Konfusion. Einerseits freut man sich auf den Neubeginn – andererseit hat man Angst davor, weil man nicht weiß, was kommt und ob das Neue gelingt. Je mehr man über das mögliche Scheitern nachdenkt, desto mehr Bedenken tauchen auf. Was ist, wenn dieses passiert und jenes nicht eintritt? Ist es nicht sogar leichtsinnig, etwas verändern zu wollen, was zehn, zwanzig, dreißig oder noch mehr Jahrzehnte lang ganz ok war? Was könnten andere von einem denken, wenn man scheitert? Ist man für einen Neustart nicht eigentlich schon zu alt?

Lauter Fragen, Sorgen und Ängste, die sich nicht einfach wegwischen lassen. Doch je mehr man sich auf sie einlässt, desto kleiner wird die Freude auf das, was man tun möchte und könnte. Und desto größer wird die Angst. Der Humorist Karl Valentin, den ich sehr mag, sagte: »Man sollte die Dinge nicht so tragisch nehmen, wie sie sind«. Diese Erkenntnis blickt nicht nur humorvoll auf das Leben, sie ist auch ermutigend. Ja, es gibt im Leben viel Tragik, viele Ängste, Sorgen, Zweifel und immer wieder auch Mutlosigkeit. Doch es gibt im Leben auch: Hoffnung, Zuversicht, Freude, Glück, Liebe und Schönheit.

Ein Neustart, wie immer er auch aussehen mag, beginnt mit einem erhobenen Kopf und mit dem Blick auf all das, was das Leben lebenswert macht. So dass man Schritt für Schritt diesen neuen Weg gehen kann – dahin, wo man hin möchte.

Sollte man auf dem Weg erkennen, dass die Richtung nicht mehr die richtige ist, kann man stehen bleiben, innehalten, nachdenken, nach einem anderen Weg suchen und auch umkehren. Nichts davon ist ein gescheiterter Neustart. Denn bei allen Schritten, die man unternimmt, kann man etwas lernen. Über sich selbst, über das Leben und über den Weg, den man gerade geht.

Jetzt, wo der Frühling begonnen hat, kann bereits ein Spaziergang sehr ermutigend für einen persönlichen Neubeginn sein. Überall entsteht neues Leben, ungeachtet dessen, was kommen mag. In der Natur ist dieser Kreislauf ganz natürlich: ein fortwährender Wandel. Immer, wenn etwas Altes vergeht, entsteht etwas Neues.

Wir Menschen sind Teil dieses natürlichen Kreislaufes – und wir können ihn mitgestalten. Für uns, für die Welt und für das Leben.

© Monika Thiel, Salonbrief 1/11

Was es ist

Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Erich Fried

Die Linie des Lebens

ist alles andere als gerade.
Manchmal ein breiter Weg,
manchmal ein schmaler Pfad,
manchmal steil,
manchmal ruhig wie langsam fließendes Wasser.

Jeder Tag ist verschieden vom vorhergehenden
und vom nachkommenden,
jedoch voll von Überraschungen.
Und dennoch hat er seine präzisen Gesetzmäßigkeiten
in jedem kleinsten Teilabschnitt.

Das Leben ist das größte Abenteuer.
Es ist die große Reise.
Es ist der große Weg.

(Friedensreich Hundertwasser, 1928 – 2000, österr. Künstler und Architekt)

Jung sein

Die Jugend kennzeichnet nicht einen Lebensabschnitt, sondern eine Geisteshaltung;sie ist Ausdruck des Willens, der Vorstellungskraft und der Gefühlsintensität.

Sie bedeutet Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit, Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit.

Man wird nicht alt, weil man eine gewisse Anzahl Jahre gelebt hat: Man wird alt, wenn man seine Ideale aufgibt. Die Jahre zeichnen zwar die Haut – Ideale aufgeben aber zeichnet die Seele.

Vorurteile, Zweifel, Befürchtungen und Hoffnungslosigkeit sind Feinde, die uns nach und nach zur Erde niederdrücken und uns vor dem Tod zu Staub werden lassen.

Jung ist, wer noch staunen und sich begeistern kann. Wer noch wie ein unersättliches Kind fragt: Und dann? Wer die Ereignisse herausfordert und sich freut am Spiel des Lebens.

Ihr seid so jung wie euer Glaube. So alt wie eure Zweifel. So jung wie eurer Selbstvertrauen. So jung wie eure Hoffnung. So alt wie eure Niedergeschlagenheit.

Ihr werdet jung bleiben, solange ihr aufnahmebereit bleibt: empfänglich fürs Schöne, Gute und Große; empfänglich für die Botschaften der Natur, der Mit-Menschen, des Unfasslichen.

Sollte eines Tages euer Herz geätzt werden von Pessimismus, zernagt von Zynismus, dann möge Gott Erbarmen haben mit eurer Seele – der Seele eines Greises.

(Marc Aurel, römischer Kaiser und Philosoph)

La vie en rose

“La vie en rose”

sang Edith Piaf in einem ihrer Chansons und meinte dazu: »Das Leben ist wundervoll. Es gibt Augenblicke, da möchte man sterben. Aber dann geschieht etwas Neues, und man glaubt, man sei im Himmel«.

Zehn Gründe

…warum ein neues Jahr ein gutes Jahr werden kann:

1.

Weil auch in diesem Jahr das gilt, was die Rheinländer seit langem zu ihrer Lebensphilosophie erklärt haben:

Es ist, wie es ist.

Es kommt, wie es kommt.

Es ist noch immer gut gegangen.

2.

Weil es stets nur besser werden kann, wenn es mal nicht so erfreulich ist. »Wenn‘s alte Jahr erfolgreich war, Mensch, freue dich aufs neue, und war es schlecht, ja, dann erst recht.« (Karl-Heinz Söhler, Unternehmer)

3.

Weil es immer einen Grund gibt, sich zu freuen. »Es ist nichts so klein und wenig, woran man sich nicht begeistern könnte.« (Friedrich Hölderlin)

4.

Weil Glück sehr gegenwärtig ist. »Schauplatz unseres Glücks ist nicht die Vergangenheit und nicht die Zukunft, sondern bloß die Gegenwart.« (Arthur Schopenhauer)

5.

Weil uns ein Jahr 365 Tage bietet, um  etwas zu tun, was wir schon lange tun wollten, es bisher aber nie gewagt haben. Somit haben wir 365 mal die Chance, mutig(er) zu sein.

6.

Weil das, was im Leben wirklich zählt, nicht käuflich ist, und somit der Kontostand keine Rolle spielt. »Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.« (Guy de Maupassant)

7.

Weil wir viel bewegen können, wenn wir es versuchen. »Wir müssen die Änderung sein, die wir in der Welt sehen wollen.« (Mahatma Gandhi)

8.

Weil alles im Leben stets eine Frage der Perspektive ist. »Die Wahrheit ist selten so oder so. Meistens ist sie so und so.« (Geraldine Chaplin, Schauspielerin)

9.

Weil gute Zutaten nicht nur aus einem Essen einen Genuss machen. Deshalb: Man nehme eine große Portion Herzlichkeit und würze sie mit viel Humor, Zuversicht und Freude. Eine Prise Gelassenheit verfeinert den Geschmack übrigens erheblich. Mit ausreichend Ruhe und Geduld lässt man diese feine Mischung nun reifen. Je nach Gusto fügt man noch ausreichend Charme hinzu, und, nicht vergessen, garniert alles mit viel Liebe. Wetten, dass dieses Gericht allen gut schmeckt.

10.

Weil es noch den zehnten – und wichtigsten – Grund für ein gutes Jahr gibt: Den Menschen, der diese Zeilen gerade liest :-) .

Zuversicht

Mit dem Schlimmsten rechnen wir häufig. Wir versichern uns gegen alle möglichen Missgeschicke des Lebens, gegen Naturkatastrophen, Epidemien und gegen alles, was an Üblem so passieren könnte. Das alles kann natürlich eintreten und gerade uns treffen. Doch kalkulieren wir im gleichen Maße auch das Gute ein? Vielleicht sogar das Glück?

In der Soziologie und Psychologie gibt es den Begriff der »sich selbst erfüllenden Prophezeiung«. Sie tritt ein, wenn bestimmte Erwartungen geschürt werden und wir daran glauben, dass es so ist. Je tiefer das Stimmungsbarometer in Umfragen sinkt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Lage – welche auch immer – schlecht wird oder bleibt. Denn wir befürchten das Negative und verlieren die Hoffnung, dass es auch positiv enden kann und wir dazu sogar beitragen könnten. Der Philosoph Ernst Bloch (1885 – 1977) hat es so formuliert: »Wenn wir zu hoffen aufhören, kommt, was wir befürchten, bestimmt«.

Hoffnung ist das Gegenteil von Furcht, und nach Meinung des englischen Dichters Samuel Johnson (1709 – 1784) »vielleicht das größte Glück, das diese Welt bereit hält«. Aus Hoffnung entsteht Zuversicht: dass uns das Leben insgesamt gelingen kann, selbst wenn wir zwischendurch scheitern, dass aus Niederlagen neue Möglichkeiten entstehen können, und dass auch das Glück zu unserem Leben gehört. Mag sein, dass der Dichter Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1828 – 1881) es recht pathetisch formuliert hat, doch sein Blick auf das Glück ist zumindest zuversichtlich: »Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick«.

Zuversicht ist ein Mosaikstein des Glücks, weil es so ist, wie das chinesische Sprichwort sagt: »Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage, wird sich ein Singvogel darauf niederlassen«. Oder auch das Glück!

Kapitel aus: »Tagebuch zum Glück«, Monika Thiel, 2009

Vertrauen

»Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser«, lautet ein Sprichwort, das Sie sicher kennen. Wie gefällt es Ihnen umgekehrt: Kontrolle ist gut, doch Vertrauen ist besser. Vertrauen ist stets ein Vorschuss auf das Gute, auf das wir vertrauen, von dem wir allerdings nicht wissen, ob es auch tatsächlich eintritt. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass sich dieser Vorschuss lohnt, ist hoch. So hat zum Beispiel der Mathematiker und Biologe Martin A. Nowak von der Harvard University in spieltheoretischen Experimenten herausgefunden, dass Menschen ihre Entscheidungen überwiegend danach ausrichten, wie sich der andere zuvor verhalten hat. Wer selbst großzügig war, bekam auch großzügige Resonanz, und wer anderen Vertrauen schenkte, dem wurde ebenfalls vertraut.

Daran scheint sich seit Jahrtausenden nichts verändert zu haben. Es kommt immer darauf an, was wir einbringen. Bereits Johannes Chrysostomos (349 – 407 n. Chr.), der Erzbischof von Konstantinopel war, sagte: »Das wahre Glück besteht nicht in dem, was man empfängt, sondern in dem, was man gibt.« Somit wäre das Handlungsprinzip zum Glück recht einfach. Je mehr Positives wir geben, desto glücklicher sind wir – und desto mehr Positives bekommen wir auch zurück.

Das mag simpel und naiv klingen, und es gibt natürlich auch das entgegengesetzte Modell: dass wir im Leben nur etwas erreichen können, indem wir uns gegen andere Menschen durchsetzen und ihnen erst dann vertrauen sollten, wenn wir wissen, dass dies gerechtfertigt ist. Doch wenn es um Glück geht, lohnt  sich zumindest die Frage: Welche Einstellung und welches Verhalten macht mich tatsächlich glücklicher?

Vertrauen ist ein Mosaikstein des Glücks, weil sich eine vertrauensvolle Haltung in jeder Hinsicht lohnt: Wir selbst sind zuversichtlicher, wenn wir vertrauen, wir bekommen von anderen Menschen wiederum Vertrauen geschenkt, und es fällt uns auch leichter, dem Leben insgesamt – und dem Glück – zu vertrauen.

Auszug: »Tagebuch zum Glück«, 2009, Monika Thiel

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