Nun scheint er da zu sein, der Sommer. Zeit, um die Fülle der Natur wieder ganz hautnah zu genießen. Auch Konstantin Wecker ist jemand, der sehr inspirierend – und außerdem höchst musikalisch – über den Sommer und seine Zeit(en) nach- und weiterdenkt. 

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist

und der Himmel violett,

weiß ich, daß das meine Zeit ist,

weil die Welt dann wieder breit ist,

satt und ungeheuer fett.

Und dann will ich, was ich tun will, endlich tun.

An Genuß bekommt man nämlich nie zuviel.

Nur man darf nicht träge sein und darf nicht ruhn,

denn Genießen war noch nie ein leichtes Spiel.

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist

und die Luft nach Erde schmeckt,

ist´s egal, ob man gescheit ist,

wichtig ist, daß man bereit ist

und sein Fleisch nicht mehr versteckt.

Wenn mein Ende nicht mehr weit ist,

ist der Anfang schon gemacht.

Weil´s dann keine Kleinigkeit ist,

ob die Zeit vertane Zeit ist,

die man mit sich zugebracht.

(Konstantin Wecker)

Hier gibt es das Sommerlied von Konstantin Wecker zum Anhören auf youtube. Viel Vergnügen – und dass der Sommer 2012 uns nicht nur ein kurzes Gastspiel gibt :-).

Foto: Apple Desktop Pictures Library

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